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Apple Pay & Google Pay mit Krypto-Karten: Welche Karten es können

Für rein virtuelle Krypto-Karten ist das Smartphone die Karte. Aber auch mit Plastik in der Tasche zahlen viele lieber per Handy. Welche Karten im Vergleich das können, was dabei zu beachten ist – und welche Karte in der EU ausgerechnet nicht mitspielt.

Warum Mobile Pay bei Krypto-Karten zählt

Drei der zwölf Karten im Vergleich gibt es in Europa nur virtuell: OKX Card, Nexo Card (physische Karte seit Januar 2025 pausiert) und MetaMask Card. Ohne Apple Pay oder Google Pay ließen sie sich nur online einsetzen. Bei allen anderen ist Mobile Pay bequem – und sicherer: Das Terminal sieht nie deine echte Kartennummer, sondern eine gerätegebundene Ersatznummer, jede Zahlung wird per Face ID, Fingerabdruck oder Code freigegeben.

Technisch ändert sich beim Bezahlen nichts: Die Krypto-Umwandlung, der Spread und das Cashback laufen genau wie bei der Plastikkarte. Mobile Pay ist nur ein anderer Weg, dieselbe Karte ans Terminal zu bringen.

Alle zwölf Karten im Überblick

KarteApple PayGoogle PayHinweis
Bitpanda Cardjajazusätzlich Samsung Pay
Krak Cardjajavirtuelle Karte sofort nach Freigabe nutzbar
Trade RepublicjajaZahlungsasset (Euro/Krypto) vorher in der App wählen
Bybit Cardjajavirtuell kostenlos, physisch ca. 5 €
Crypto.comjajaalle Stufen
OKX Cardjajanur virtuell – Mobile Pay ist der einzige Weg an die Kasse
Coinbase Cardneinneinin EU und UK laut Coinbase-Hilfe nicht unterstützt; kontaktlos nur mit der physischen Karte
Nexo Cardjajanur virtuell (physische Karte pausiert)
Ledger CL Cardjajalaut Ledger-Produktseite; Aufladung seit August 2026 eingeschränkt
Bleap Cardjajaphysisch und virtuell
MetaMask Cardjajanur virtuell; Token und Limit vorher in der Wallet freigeben
Plutus Cardjajalaut Anbieter; von uns nicht selbst geprüft

Angaben laut Anbieterseiten und Hilfe-Artikeln, Stand 24. Oktober 2026. Garmin Pay oder Fitbit Pay nennt keiner der zwölf Anbieter für den EWR.

Die Ausnahme: Coinbase Card

Coinbase schreibt in der Hilfe zur EU-Karte ausdrücklich, dass die Coinbase Card in der EU und in UK weder in Apple Pay noch in Google Pay hinterlegt werden kann. Kontaktlos zahlst du nur mit der physischen Karte. Einige Testberichte behaupten das Gegenteil – sie beschreiben vermutlich das US-Produkt. Wir hatten die Karte bis Oktober 2026 selbst mit „Google Pay“ geführt und haben das korrigiert.

So richtest du die Karte ein

  1. Karte freischalten: Virtuelle Karte in der Anbieter-App aktivieren (bei MetaMask zusätzlich Token und Ausgabelimit je Netzwerk freigeben).
  2. Hinzufügen: Entweder direkt aus der Anbieter-App („Zu Apple Wallet hinzufügen“ / „Zu Google Wallet hinzufügen“) oder in der Wallet-App über „Karte hinzufügen“ mit Kartennummer, Ablaufdatum und CVV.
  3. Bestätigen: Der Anbieter prüft die Karte per Push in seiner App oder per SMS-Code. Danach erscheint die Karte in der Wallet.
  4. Zahlungsasset wählen: Welches Guthaben belastet wird (Euro, Stablecoin, Coin), stellst du weiterhin in der Anbieter-App ein – die Wallet zeigt nur die Karte.

Fünf Stolpersteine

Kurzfassung

Elf von zwölf Karten laufen in Apple Pay und Google Pay, Bitpanda zusätzlich in Samsung Pay. Nur die Coinbase Card bleibt in der EU außen vor. Wer ohne Plastik auskommen will, ist mit OKX, MetaMask oder der virtuellen Krak Card sofort startklar.