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78/100Self-Custodyvirtuelle Debitkarte · Mastercard

MetaMask Card im Test 2026

Bezahlen direkt aus der bekanntesten Krypto-Wallet: Die MetaMask Card bucht bei jeder Zahlung aus deiner eigenen Wallet ab — ohne Verwahrer, ohne Vorab-Aufladung. 1 % Cashback in mUSD, dafür 1 % Cross-Border-Gebühr, nur virtuell und kein Bargeld im EWR.

1 %
Cashback in mUSD
0 €
Kartengebühr
0–0,875 %
Swap-Gebühr
1 %
Cross-Border
Geprüft von Jonas Felder · Stand 29. September 2026
[ Produktbild Karte — Platzhalter ]
78/100
Testnote
Vor dem Abschluss wichtig

Die Karte wird von Baanx betrieben und vom E-Geld-Institut Monavate ausgegeben — derselben Plattform, die bei der Ledger CL Card im August 2026 Aufladungen wegen einer regulatorischen Umstellung ausgesetzt hat. Baanx und Monavate werden zudem gerade von Exodus übernommen. Dein Guthaben bleibt bei MetaMask in deiner Wallet, der Kartendienst selbst hängt aber an diesem Betreiber.

Unser Testurteil

Die konsequenteste Wallet-Karte

Die MetaMask Card ist technisch das, was viele unter „Krypto-Karte“ verstehen: Die Coins bleiben bis zur Sekunde der Zahlung in deiner Wallet, kein Anbieter verwahrt sie. Im Alltag zählen aber die Details: 1 % Cashback in mUSD, das bei Auslandszahlungen von der 1 % Cross-Border-Gebühr aufgefressen wird, Gas-Gebühren pro Zahlung, keine physische Karte in Europa und kein Bargeld. Gut für Wallet-Nutzer, die ihre Stablecoins ohne Umweg ausgeben wollen — nicht für den Urlaub.

78%
Gut — Erstbewertung, stark bei Self-Custody, schwach bei Bargeld und Auslandskosten.
Bewertung im Detail
Gebühren84 %
Cashback66 %
Sicherheit80 %
Funktionen74 %
Zahlungen & Akzeptanz70 %
Kundenservice58 %
✓ Selbst getestet

Im Praxistest

Einrichtung in der MetaMask-App oder -Extension: Karte beantragen, Identität prüfen, Token und Netzwerk freigeben (im EWR Linea, Base und Solana) und ein Ausgabelimit setzen. Danach zahlt die virtuelle Mastercard per Apple Pay oder Google Pay. Jede Zahlung ist eine On-Chain-Transaktion mit kleiner Gas-Gebühr. Für die Erstbewertung haben wir Konditionen, Betreiber und Regulierung geprüft; ein mehrwöchiger Alltagstest folgt.

[ App-Screenshot: Token freigeben ]
Zahlungs-Token und Netzwerk wählen, Limit pro Netzwerk setzen.
[ App-Screenshot: mUSD-Cashback ]
1 % Cashback in MetaMasks Dollar-Stablecoin mUSD.
[ Foto: Mobile Pay ]
Virtuelle Karte in Apple Pay oder Google Pay hinterlegen.

Was die Karte kann

Die wichtigsten Funktionen im Überblick.

⚿
Echte Self-Custody

Coins bleiben bis zur Zahlung in deiner Wallet; du gibst nur eine Ausgabefreigabe.

≈
Stablecoins & wETH

USDC, USDT, mUSD, EURe, GBPe und wETH auf Linea, Base und Solana (EWR).

%
Cashback in mUSD

1 % auf berechtigte Zahlungen, gutgeschrieben in MetaMasks Dollar-Stablecoin.

0%
EURe ohne Swap

Zahlst du mit dem Euro-Stablecoin EURe, fällt keine Umwandlungsgebühr an.

⌘
Apple & Google Pay

Virtuelle Karte, sofort einsatzbereit nach Freigabe.

!
Grenzen

1 % Cross-Border-Gebühr, keine physische Karte im EWR, keine Bargeldabhebung.

Gebühren & Konditionen

Stand: 29. September 2026 · Quelle: metamask.io/card, MetaMask-Hilfe (Card-FAQ) & unabhängige Tests (spendnode.io, cardpilled.com) · abgerufen 29. September 2026.

Kartenbestellung
0 € (virtuell); Metal-Karte 199 $/Jahr nur in den USA, Bestellungen pausiert
Monatliche / jährliche Gebühr
0 €
Cashback
1 % in mUSD auf berechtigte Zahlungen (Metal: 3 % auf die ersten 10.000 $ pro Jahr, nur USA)
Umwandlung beim Bezahlen
0 % bei Stablecoin in Kartenwährung (EURe); bis 0,875 % bei anderen Assets (z. B. wETH, USDC)
Cross-Border-Gebühr
1 % bei Zahlungen außerhalb der Eurozone (zusätzlich zum Mastercard-Kurs)
Netzwerkgebühren
Gas pro Zahlung, auf Linea und Base meist Cent-Beträge
Bargeldabhebung
im EWR nicht möglich (nur US-Kunden)
Limits
15.000 $ pro Tag, 10.000 $ pro Zahlung
Regulierung
Betreiber Baanx, Emittent Monavate (E-Geld-Institut, FCA UK); keine MiCA-Zulassung für den Krypto-Teil
Verfügbarkeit
EWR inkl. Deutschland, Schweiz, Kanada, Lateinamerika; Neuanmeldungen in USA und UK pausiert

Das Cashback ehrlich erklärt

MetaMask zahlt 1 % Cashback in mUSD, dem hauseigenen Dollar-Stablecoin, direkt in die Wallet. Ohne Staking, ohne Lockup. Der Haken steht eine Zeile weiter: Bei Zahlungen außerhalb der Eurozone fällt eine Cross-Border-Gebühr von 1 % an — das Cashback ist dann exakt aufgezehrt. Im Inland bleibt es, wenn du mit EURe zahlst, vollständig erhalten; bei USDC oder wETH mindert die Swap-Gebühr von bis zu 0,875 % den Vorteil.

Pluspunkt
Cashback in Stablecoin, kein Staking; mit EURe im Inland netto 1 %.
Einschränkung
1 % Cross-Border-Gebühr im Ausland; mUSD ist ein junger Stablecoin mit US-Dollar-Kursrisiko.
Lohnt es sich für dich?

Netto-Effekt pro Jahr

Zahlung mit USDC oder wETH: 1 % Cashback minus bis zu 0,875 % Swap-Gebühr. Mit EURe im Inland bleibt das volle 1 %, im Ausland kommt 1 % Cross-Border hinzu.

600 €
Zahlung mit Krypto/USDC
+9 €
1 % Cashback − 0,875 % Swap p.a.
Mit EURe im Inland
1 %
kein Swap, kein Cross-Border

Vereinfachte Rechnung ohne Gas-Gebühren. Keine Anlage- oder Steuerberatung. Stand: September 2026.

Vorteile & Nachteile

Dafür
+Echte Self-Custody: Coins bleiben bis zur Zahlung in deiner Wallet
+Keine Karten- oder Jahresgebühr, kein Staking
+EURe ohne Umwandlungsgebühr, 1 % Cashback in Stablecoin
+Direkt in MetaMask integriert, Apple und Google Pay
+In Deutschland und im gesamten EWR verfügbar
Dagegen
−1 % Cross-Border-Gebühr frisst das Cashback im Ausland auf
−Nur virtuelle Karte im EWR, kein Bargeld
−Gas-Gebühren bei jeder Zahlung
−Betreiber Baanx ohne MiCA-Zulassung, Plattform 2026 mit Störungen (Ledger CL Card) und im Eigentümerwechsel
Steuer-Hinweis

Jede Zahlung aus Krypto ist eine Veräußerung; bei Stablecoins wie EURe oder USDC ist der Gewinn gering, das Ereignis aber zu dokumentieren. Da die Karte On-Chain abbucht, sind die Transaktionen in der Wallet-Historie nachvollziehbar. Cashback in mUSD ist ein Zufluss mit Geldwert. Dies ist keine Steuer- oder Anlageberatung.

Sicherheit & Regulierung

Die Stärke ist die Self-Custody: MetaMask verwahrt nichts, du gibst nur eine Ausgabefreigabe für bestimmte Token und Netzwerke. Ein Anbieterausfall kann dein Guthaben nicht treffen — wohl aber die Kartenfunktion. Denn Betreiber ist Baanx, Emittent das britische E-Geld-Institut Monavate; eine MiCA-Zulassung für den Krypto-Teil gibt es nicht. Beide Firmen werden gerade von Exodus übernommen, und bei der Ledger CL Card auf derselben Plattform waren Aufladungen im August 2026 vorübergehend ausgesetzt.

Self-Custody
Wallet bleibt bei dir, Freigabe widerrufbar.
Betreiber Baanx
E-Geld über Monavate, keine MiCA-Zulassung.
Limits setzen
Ausgabelimit pro Netzwerk in der App.
FAQ

Häufige Fragen zur MetaMask Card

Eine Debitkarte auf Mastercard-Basis, im EWR rein virtuell. Sie bucht bei jeder Zahlung direkt aus deiner MetaMask-Wallet ab; einen Kreditrahmen gibt es nicht.
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Jonas Felder✓ Verifizierter Autor
Redakteur Krypto & Zahlungsprodukte

Hat Konditionen, Betreiber und Regulierung der MetaMask Card geprüft (Erstbewertung, September 2026). Ein mehrwöchiger Alltagstest folgt; Schwerpunkt: Gebührentransparenz und Sicherheit.

Zuletzt aktualisiert: 29. September 2026Geprüft von David Ahrendt (Finanzredaktion)

MetaMask Card im direkten Vergleich

Weiterlesen

Quellen
  • → MetaMask – Kartenseite und Card-FAQ (metamask.io/card, support.metamask.io) · abgerufen 29. September 2026
  • → Unabhängige Tests: spendnode.io (Virtual Card, Mai 2026), cardpilled.com (September 2026)
  • → Exodus – Pressemitteilung zur Übernahme von Baanx und Monavate (24. November 2025)
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